Interview mit Rubia Pimenta: Von Brasilien nach Lecce im Zeichen der Innovation

 

Das CE PD Master Program: Das Programm der Job Rotation

Das CE PD Master Program von CNH stellt eine strategische Investition in die Menschen dar, die das Unternehmen Tag für Tag unterstützen und voranbringen. Dieses Programm strukturiert das berufliche Wachstum der Teilnehmenden rund um die Job Rotation, die darauf ausgelegt ist, ihren technischen und kulturellen Horizont zu erweitern.

Rubia Pimenta, Wheel Loader CRB aus dem brasilianischen Team, hat an dem Programm teilgenommen und ist im Werk in Lecce, Italien, angekommen. Entschlossen, präzise und motiviert hat sie ihre persönliche Geschichte sowie eine Erfahrung geteilt, die sie noch stolzer auf ihre bisherige Karriere gemacht hat. Ein Gespräch mit ihr vermittelt ein Gefühl von Positivität und Energie – Qualitäten, die zweifellos ihre berufliche Zukunft prägen werden.

In diesem Interview hat sie uns erklärt, wie der Übergang von den brasilianischen Betriebsstätten zu den italienischen Produktionslinien es ihr ermöglichte, die Plattformen Grader und Telehandler zu meistern. Dabei sammelte sie direkte Erfahrungen auf dem Proving Ground und bringt nun modernste Kompetenzen zu CNH Brasilien zurück.

F: Rubia, wie hat Ihr Weg mit dem CNH Master Program begonnen und was haben Sie während Ihrer Rotationen entdeckt?

Rubia: Ich kannte CNH bereits, da meine Familie in dieser Branche arbeitet, aber ich hatte mich nie zuvor so intensiv mit den Maschinen befasst. Es war eine wunderbare Überraschung. Während der Job Rotation habe ich angefangen, an der Grader-Plattform zu arbeiten, und dabei festgestellt, dass ich die projektbezogene Arbeit liebe. Da ich einen Abschluss in Wirtschaftsingenieurwesen habe, war ich zuvor nicht so nah am technischen Aspekt. Der Kontakt zum Product Engineering und zum Proving Ground war daher eine unglaubliche Erfahrung. Selbst am Steuer der Maschinen zu sitzen und zu verstehen, wie unsere technischen Entscheidungen den Endkunden beeinflussen, war für mich ein echter Wendepunkt. Ich kann sagen, dass ich während des Praktikums erkannt habe, was ich wirklich gerne mache.

Intervista Rubia

F: Wie hat diese Erfahrung während Ihrer Zeit in Italien Ihre beruflichen Kompetenzen und Kenntnisse erweitert?

Rubia: Hier zu sein, hat es uns ermöglicht, unterschiedliche Prozesse zu beobachten. Die Arbeitsabläufe in Italien unterscheiden sich von denen in Brasilien, und wir hatten die Möglichkeit, direkt mit Lieferanten und Kunden zu interagieren.

Ein anderes Marktverständnis zu entwickeln, ist von entscheidender Bedeutung. Der wichtigste Aspekt für mich war jedoch die menschliche Komponente. Die Kollegen und meinen Mentor nach Monaten, in denen wir nur über Teams kommuniziert haben, persönlich zu treffen, hat alles verändert. Man versteht die Reaktionen der Menschen besser und baut eine ganz andere Art von Beziehung auf. Dieses Networking ist für unsere zukünftige Zusammenarbeit innerhalb von CNH unerlässlich.

Die Erfahrung in Lecce: Die Inspiration des italienischen Modells

F: Haben Sie sich während Ihres Aufenthalts im Werk in Lecce auf bestimmte Modelle oder Technologien konzentriert?

Rubia: Ich habe die meiste Zeit mit den Gradern verbracht, da dies meine Hauptplattform ist. Ich habe jedoch auch mit Teleskopladern (Telehandlern) gearbeitet, was sehr spannend war, da wir diese spezielle Plattform in Brasilien nicht haben. Es war fantastisch, ein neues Produkt und die damit verbundenen einzigartigen Prozesse zu studieren.

F: Was hat Sie an den italienischen Produktionslinien im Vergleich zu Ihren Erfahrungen in Brasilien am meisten beeindruckt?

Rubia: Der Fließbandprozess hier war der spannendste Teil. Er ist kompakt und organisiert. Zu sehen, welches hohe Volumen an Maschinen in einem so begrenzten und effizienten Raum in den Werken von Lecce und Sampierana produziert wird – die wir in den letzten Tagen der Job Rotation besucht haben –, hat mir die Augen geöffnet. Es hat mir gezeigt, wie wir die Flächennutzung in unserem Land verbessern können, um die Produktivität zu maximieren.

Die Kraft der Veränderung

F: Was ist Ihr persönliches Ziel nach dem Abschluss dieses Master-Programms?

Rubia: Mein Ziel ist es, aus dieser Erfahrung zu lernen, um Dinge anders zu machen und unsere Prozesse zu verbessern. Ich wurde während dieser Zeit befördert, was mich sehr freut, da es zeigt, dass meine Arbeit anerkannt wird. Ich möchte CNH „etwas zurückgeben“, indem ich all das, was ich hier gesehen habe, anwende, um einen echten Unterschied zu bewirken.

F: Und schließlich: Wie erleben Sie als Frau in einer traditionell männerdominierten Branche Ihre Rolle im Ingenieurwesen?

Rubia: In Brasilien ist die Situation ähnlich, aber ich habe mich nie gebremst gefühlt. Mein Team respektiert mich und hört auf meine Beiträge. Ich sehe, dass sich das Szenario verändert. In Italien habe ich viele Frauen in Führungspositionen und im Management gesehen, was ich sehr schätze. Wir bewegen uns in die richtige Richtung, und ich hoffe, eines Tages eine der Führungskräfte der Zukunft zu sein.

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