Robustheit, Komfort und Technologie im Dienste des hohen Nordens
Der finnische Markt ist seit mehreren Jahren auch für unsere Eurocomach-Maschinen ein wichtiger Absatzmarkt. Wir haben Aleksi Lampinen, Mitinhaber von Minikone, einem hervorragenden Partner, der heute eine Flotte von etwa 70 Maschinen unserer Marke verwaltet, interviewt.
Hallo Aleksi, vielen Dank, dass du dir Zeit für uns nimmst. Erzähl uns zu Beginn doch bitte etwas über die Geschichte von Minikone e.V. und wie eure Zusammenarbeit mit Eurocomach entstanden ist.
Gerne. Ich bin seit 2021 bei Minikone, aber unsere Geschichte mit Eurocomach begann bereits etwa 2015 oder 2016. Wir haben mit einer kleinen Mietflotte angefangen, und seitdem sind wir stetig gewachsen. Heute umfasst unsere Flotte etwa 60 bis 70 Eurocomach-Maschinen. Wir sind zu einem wichtigen Akteur in Finnland geworden und auch an unseren charakteristischen weißen Maschinen leicht zu erkennen. Neben der Vermietung kümmern wir uns um den Verkauf von Neu- und Gebrauchtmaschinen, Ersatzteilen und den technischen Service.

Der finnische Markt ist bekannt für seine extremen Klimabedingungen. Warum habt ihr euch gerade für unsere Maschinen entschieden, um diese Herausforderungen zu meistern?
In erster Linie wegen der Zuverlässigkeit und der robusten Technologie. Es sind starke Maschinen mit leistungsstarken Motoren, die dennoch kompakt bleiben. Im Winter schätzen unsere Kunden den Komfort besonders: Die Kabinen sind hervorragend beheizt e geschützt. Da der Großteil unserer Einsätze im Raum Helsinki, der Hauptstadt, stattfindet, brauchen wir Maschinen, die in den engen städtischen Räumen wendig sind, aber genug Kraft haben, um auch mit gefrorenem Boden fertig zu werden.
Wenn wir über die Erfahrung der Fahrer sprechen: Was beeindruckt eure Kunden am meisten, wenn sie in die Kabine eines Eurocomach steigen?
Die Sicht ist zweifellos eine der größten Stärken. Viele der von uns gelieferten Maschinen sind Kurzheck- oder Zero-Tail-Swing-Modelle. Das ermöglicht den Fahrern eine exzellente Sicht auf alles, was um die Kabine herum passiert, was die Sicherheit auf der Baustelle enorm erhöht. Zudem schätzen sie die Präzision der Hydraulik und die allgemeine Leistungsfähigkeit; man merkt einfach, dass diese Maschinen für Höchstleistungen gebaut sind.
Vom Abbruch bis zur Forstwirtschaft: maßgeschneiderte Lösungen für die Herausforderungen des finnischen Marktes
Gibt es spezielle Sektoren oder Projekte, in denen eure Kunden unsere Bagger besonders häufig einsetzen?
Ein sehr starker Sektor für uns ist der Innenabbruch. Viele Unternehmen wählen unsere kleineren Modelle, weil sie problemlos in Gebäude fahren können, um dort mit dem Rückbau von innen zu beginnen. Wir sehen aber auch interessante Einsätze im Forstbereich mit speziellen Anbaugeräten und sogar im Tunnelbau. Gelegentlich erhalten wir Anfragen für in Finnland eher seltene Konfigurationen, wie etwa den Verstellausleger (Triple-Boom), den wir Kunden anbieten, die maximale Vielseitigkeit für hochpräzise Arbeiten suchen.

Wir haben festgestellt, dass die Ausstattung der Maschinen in Skandinavien sehr spezifisch ist. Welche Anbaugeräte werden am häufigsten nachgefragt?
Hier gibt es einen großen Unterschied zu anderen europäischen Märkten: In Finnland werden etwa 90 % der Maschinen über 1,8 Tonnen mit einem Tiltrotator ausgestattet. Die Möglichkeit, den Löffel in jede Richtung zu drehen und zu schwenken, ist für uns zu einem unverzichtbaren Standard geworden. Außerdem montieren wir häufig Holzgreifer oder Fällköpfe für die Forstpflege.
Zum Abschluss: Was macht dich am meisten stolz, Eurocomach in deinem Land zu repräsentieren?
Ganz klar das hohe Qualitätsniveau. Eurocomach bietet technische Lösungen, die sich deutlich vom Wettbewerb abheben, wie zum Beispiel das Monoboom-System bei den 9-Tonnen-Maschinen. Zu wissen, dass wir den finnischen Profis kompakte Maschinen anbieten können, die den Branchenriesen in Sachen Leistung und Technologie in nichts nachstehen, macht uns sehr stolz auf unsere Arbeit.



